Krank durch Schimmel: Gesundheit ist in Gefahr

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Die Sporen von Schimmelpilzen werden heute zu den wichtigsten Innenraumallergenen gezählt. In der Vergangenheit konnte im Rahmen von mehreren wissenschaftlichen Untersuchungen festgestellt werden, dass Menschen, die einem intensiven und langen Schimmelpilzkontakt ausgesetzt sind, ein erhöhtes Gesundheitsrisiko haben.

Grundsätzlich können Schimmelpilze sowohl körperliche Reaktionen auslösen als auch giftige Verbindungen aufweisen. Letzteres ist vor allem dann der Fall, wenn sie in einer entsprechenden Häufung auftreten. Typische Erkrankungen bei körperlichen Reaktionen sind neben Erkrankungen der oberen und unteren Atemwege, Bronchitis, Atemnot und Husten. Aber auch Fieber und Reizerscheinungen der Augen können durch Schimmelpilze ausgelöst werden.

Viele Betroffene klagen zudem über Reizungen der Haut, erhöhte Infektanfälligkeit und chronischen Erschöpfungszustand. Des Weiteren können Konzentrationsstörungen, Muskelschmerzen und Magen-Darm-Beschwerden auftreten.

Auch Allergien sind in Kombination mit Schimmelbefall in den eigenen vier Wänden möglich. Besonders betroffen davon sind auch Kinder. Bei Kindern, die in schimmelpilzbelasteten Wohnungen leben, konnte ein 1,5 bis 3,5 höheres Risiko festgestellt werden als bei Jungen und Mädchen, die nicht in nicht belasteten Wohnungen zuhause sind.

Schimmelpilzallergien werden häufig nicht sofort erkannt

Eine Schimmelpilzallergie wird häufig nicht sofort erkannt. Bis heute gibt es für eine Allergietestung nur wenige Schimmelpilze Extrakte. Durch Schimmelpilze können allergische Reaktionen wie Asthma, Rhinitis und allergische Alveolitis ausgelöst werden.

Grundsätzlich ist es möglich, dass sich diese unmittelbar nach dem Sporenkontakt entwickeln. Sie können aber auch erst vier bis acht Stunden danach auftreten. Bei sensibilisierten Personen sind in der Regel bereits geringe Schimmelpilzkonzentrationen ausreichend, um entsprechende Reaktionen hervorzurufen.

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