Schimmel am Fenster

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Kleinere Schimmelstellen entwickeln sich oftmals direkt an der Fensterleibung oder auch in unmittelbare Nähe zur Fensterbank. Schimmel benötigt, um zu wachsen und um sich auszubreiten, sehr viel Feuchtigkeit.

Dadurch entsteht er oft an den Wänden, an denen die feuchte Luft kondensiert. Aber auch Wände, an denen ein Wasserfilm zu finden ist, bieten für den Schimmelbefall hervorragende Voraussetzungen. Warme Luft kann im Vergleich zu Kalter deutlich mehr Wasser binden.

Aus diesem Grund entstehen feuchte Stellen sehr schnell an Fenstern, die gekippt sind. Das Wasser kann sich auf der Wand niederschlagen, da die Luft nicht zügig abtransportiert wird und zudem die Wände, die sich an dem gekippten Fenster befinden, dauerhaft auskühlen. Schlägt sich Wasser an den Wänden nieder, werden optimale Bedingungen für den Schimmelbefall am Fenster geschaffen.

Zeigen sich am Fenster Schimmelpilze, reicht es nicht mehr aus, diese lediglich abzuwaschen. Es ist wichtig, dass man bei der Sanierung eines Hauses oder einer Wohnung möglichst gründlich vorgeht. Beim Abwaschen des Schimmels am Fenster und an anderen betroffenen Stellen sollte auf 70 bis 80%-igen Alkohol zurückgegriffen werden.

Silikondichtungen müssen vollständig entfernt werden

Sind Silikondichtungen stark befallen, müssen sie vollständig entfernt werden. Auch für die umliegenden Teile muss eine Desinfektion mit Alkohol vorgenommen werden.

Konnte der Schimmel vollständig am Fenster entfernt werden, müssen Maßnahmen ergriffen werden, durch die ein erneuter Befall vermieden wird. Dies ist unter anderem durch richtiges Lüften möglich. Um den Schimmelbefall zu vermeiden, sollte die Wohnung täglich zwei- bis dreimal für 5 bis 10 Minuten quergelüftet werden. Dabei werden mindestens zwei Fenster, die einander gegenüberliegen, geöffnet.

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