Schimmel in der Wohnung

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Das angenehme Spätsommerwetter wird nicht nur von Menschen geschätzt. Auch Wohnungsschimmel fühlt sich an feucht-warmen Tagen besonders wohl und wird rasch zum unangenehmen Mitbewohner in den eigenen vier Wänden.

Sowohl im Spätsommer als auch im Herbst haben Pilze Hochsaison. Während Waldpilze den kulinarischen Gourmet erfreuen, sorgen sprießende Schimmelpilze bei vielen Wohnungs- und Hausbesitzern in dieser Jahreszeit für unruhige Stunden.

Der Grund dafür ist das Lüftungsverhalten. Während bei wärmeren Temperaturen häufig gelüftet wird, zeigt sich im Spätsommer ein anderes Bild. Die meisten Wohnungs- und Hausbesitzer lüften in dieser Zeit weniger ausgiebig und seltener. Dadurch kann sich feuchte Luft rasch in der Wohnung festsetzen und sorgt damit für ideale Voraussetzungen für den Schimmelbefall. Daneben wird der Schimmelbefall in dieser Zeit durch das meist noch nicht vorhandene Heizen begünstigt.

In Deutschlands Wohnungen ist es keine Seltenheit, dass Wände und Möbel gelb oder auch schwarz besprenkelt sind. Nach den Ergebnissen einer Untersuchung, die durch die Arbeitsgruppe Raumklimatologie der Uni-Klinik Jena durchgeführt wurde, ist fast jeder zehnte Haushalt der Bundesrepublik davon betroffen.

Rund 3 Millionen Wohnungen haben Probleme mit Feuchtigkeit

Laut Einschätzungen des deutschen Mieterbundes sind in bis zu drei Millionen Wohnungen Probleme mit Feuchtigkeit zu finden. Dabei beschränkt sich Schimmel keineswegs auf alte oder auch schlecht gebaute Objekte. Auch in Neubauten ist Schimmelbefall möglich.

Oft zeigt er sich so intensiv, dass die Bewohner schließlich die Flucht ergreifen müssen. In einem guten Bau kann richtiges Lüftungsverhalten das Risiko eines Schimmelbefalls jedoch deutlich minimieren.

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