Schimmel: Was tun gegen Schimmel im Keller?

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Schimmel an der Wand oder an der Decke ist nicht nur hässlich, sondern stellt auch eine Gefahr für die Gesundheit dar. Vor allem Kellerräume sind häufig vom Schimmelbefall betroffen.

Besonders hoch ist die Gefahr des Schimmelbefalls im Keller während des Sommers. Trifft die warme Sommerluft auf die kalten Kellerwände werden optimale Bedingungen für die Schimmelbildung geschaffen.

Im kühlen Untergeschoss bringt das Lüften statt frischer Luft und Wärme feuchte Wände mit sich. Durch falsches Lüften entstehen Feuchtigkeit und Schimmel im Keller wesentlich schneller als in anderen Räumen.

Die Luft, die von der Sonne in der warmen Jahreszeit aufgewärmt wird, führt sehr viel Feuchtigkeit mit sich. Beim Lüften des Kellers trifft diese feuchte Luft auf die Wände, die aufgrund des umgebenden Erdreichs vergleichsweise kalt sind.

Die Warmluft kühlt ab, sobald sie auf die Wand trifft. Im Anschluss kann sie nicht mehr so viel Wasser tragen. Durch vernünftiges Lüften kann die Schimmelbildung im Keller vermieden werden. Dabei sollte das Lüften an die Außentemperatur angepasst werden.

Die Fenster sollten im Keller nur dann geöffnet werden, wenn die Außentemperaturen niedriger sind als die der Innenräume. Im Sommer bietet sich damit ein Lüften während des frühen Morgens oder späten Abends an.

An kühlen Sommertagen im Keller lüften

Als falsch gilt jedoch eine permanente Kipplüftung. Bei dieser strömt zu viel Warmluft ein. Sie schlägt sich schließlich an den kühleren Wänden nieder und hierdurch steigt die Feuchtigkeit im Keller wodurch die Schimmelbildung gefördert wird.

Hausbesitzer sollten kühlere Sommertage nutzen, um mehrmals täglich für einen Zeitraum von 10 bis 15 Minuten zu lüften. Mehrmaliges Lüften ist auch dann notwendig, wenn im Keller Wäsche gewaschen und gebügelt wird.

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