Was ist Schwarzer Schimmel?

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Heute wird zwischen verschiedenen Schimmelarten differenziert. Als besonders gefährlich und giftig gilt im Volksmund Schwarzer Schimmel. Doch auch grüner Schimmel wird oft als besonders giftig bezeichnet. Die meisten Mieter und Hausbesitzer erschrecken, wenn sie an der Wand Schwarzen Schimmel entdecken.

Die Gattung der Schwärzepilze setzt sich aus rund 40 verschiedenen Schimmelarten zusammen. Die Mehrzahl davon tritt überwiegend oder auch ausschließlich auf Nahrungsmitteln auf. Besonders oft finden sie sich auf Gemüse, Obst und Getreide.

Wenn die Wachstumsbedingungen stimmen, kann manch schwarzer Schimmel auch auf andere Bereiche übergehen. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn die richtige Temperatur, erforderliche Nährstoffe und hohe Luftfeuchtigkeit vorhanden sind.

Sind Lebensmittel mit Schwarzem Schimmel befallen, sind sie unverträglich. Die Schimmelpilze können bis zu einem bestimmten Grad giftig sein. Eine Gesundheitsgefahr besteht allerdings nicht, wenn vergammeltes Obst oder Gemüse in der Wohnung aufbewahrt wird. Ausnahmen bestehen allerdings dann, wenn man allergisch auf Schimmelsporen reagiert. Gleiches gilt, wenn das Immunsystem durch eine Krankheit geschwächt wurde.

Schwarzschimmel an Wänden

Ähnlich gestaltet sich die Gefahr auch bei Schwarzschimmel an den Wänden. Im Prinzip sind die meisten Schwarzschimmelarten mehr oder weniger ungiftig. Dies gilt allerdings meist nur, wenn man nicht direkt mit den Schimmelpilzen in Kontakt kommt. Schwarzer Schimmel der Art Alternaria alternata bildet hier jedoch eine Ausnahme. Durch diesen Schimmel wird ein Mykotoxin gebildet.

Oft ist dies die Ursache für allergische Reaktionen, die bei sensibilisierten Menschen auftreten. Demnach ist bei diesem Schimmel kein direkter Kontakt erforderlich. Diese Schimmelart wird jedoch nur recht selten diagnostiziert. Um einen Befall mit diesem Schwarzschimmel ausschließen zu können, muss ein Schimmelpilztest durchgeführt werden.

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